Der Bericht verlief natürlich wie zu erwarten. Zuerst wurde die Geschichte um Olivia benutzt, um die Zuschauer auf den „Scharlatan“ einzustimmen. Danach wurde von einem Arzt der Uni Tübingen über die angeblich guten Heilungsschancen erzählt, die Susanne in der Schulmedizin gehabt hätte. Woher die Begründung für diese gute Prognose stammt, bleibt rätselhaft. Jeder kann gerne selbst bei www.gbe-bund.de überprüfen, dass es keine aktuellen Zahlen zum Chorionkarzinom gibt. Die jüngsten Statistiken stammen aus 1997. Über die medizinischen Inhalte der von Dr. Hamer erstellten Gutachten wurde nichts berichtet. Hamers Diagnose laute angeblich „jüdische Verschwörung“ etc.

Link zum Video von ARD report

Weiter ging es im Bericht mit einem Interview mit Dr. Hamer, das in einem norwegischen Hotel geführt wurde. Wie dort auch erzählt, dauerte dieses rund eine Stunde. Diese wurde auf wenige, sinnentstellende Sätze zusammengeschnitten, so dass beim Zuschauer der Eindruck eines verwirrten, alten Mannes entstehen musste.

Dr. Hamer hat umgehend reagiert. Wie im TV-Bericht gesagt, hatte er die Bedingung gestellt, das Interview selbst mit eine Videokamera aufzeichnen zu dürfen. Dieses Video ist hier zu sehen:

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