FOCUS Online hat sich kürzlich über das Wesen und die Ursachen der Endometriose Gedanken gemacht. Im Artikel werden verschiedene Theorien zur Entstehung diskutiert, die manche Ärzte sich vorstellen könnten oder für sehr wahrscheinlich halten. Neben einer Schwäche des Immunsystems werden genetische Veranlagung, ein Zusammenhang mit dem Body Mass Index (BMI), roten Haaren (!) oder Umwelteinflüsse wie Gifte diskutiert – und verworfen. Der Artikel kommt zu folgendem Schluss:

Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass Stress ein entscheidender Faktor bei der Entstehung von Endometriose ist, meint Daniela Hornung. Sie verweist auf den Zusammenhang von Stress und Endometriose anhand von Affen – den einzigen Tieren, die ebenfalls Versprengungen der Gebärmutterschleimhaut entwickeln können. „Eine Untersuchung hat gezeigt, dass in freier Wildbahn nur etwa drei Prozent der Affen Endometriose haben. Sperrt man sie ein und versetzt sie somit in eine Stresssituation, steigt das Risiko nach einem Jahr auf 80 Prozent.“

Quelle: Ursachen: Zusammenspiel vieler Faktoren – Endometriose – FOCUS Online

Na, da frag ich mich, was der „Scharlatan“ Dr. Hamer seit Jahren predigt. Im Fall der Susanne, den das Bayerische Fernsehen heute abend wieder auftischen wird, ging es um eine sog. Blasenmole (Chorion-Karzinom), ebenfalls eine gynäkologische Erscheinung, für die die Schulmedizin im Gegensatz zur GNM keine ursächliche Erklärung hat. Die wackelige Begründung von Susannes Onkologen konnte Dr. Hamer in seinem abschließenden Gutachten widerlegen. Aber das ist natürlich alles solange „Unsinn“, bis es dann als Sensation im FOCUS steht. Danach ist es eine Selbstverständlichkeit. Was auch sonst?

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